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Hände weg von den Menschen im Iran
Nein zum imperialistischen Krieg! Nein zum theokratischen Regime!
Es ist dringend notwendig,
eine prinzipientreue Solidaritätskampagne mit den Menschen im Iran zu
etablieren. Die Widersprüche zwischen den Interessen der Neo-Konservativen in
den USA und den Verteidigern der Herrschaft des Kapitals in der islamischen
Republik haben eine neue, gefährliche Phase erreicht. Der US-Imperialismus und
seine Verbündeten wollen einen Regimewechsel von oben und erwägen mehrere
Methoden, wie sie diesen Wechsel erzwingen können – durch Sanktionen, diplomatischen
Druck, eingeschränkte Angriffe oder das Zerbomben des Irans zurück in die
Steinzeit.
Im Iran nutzt das
theokratische Regime den internationalen Aufschrei gegen ihr Nuklearprogramm,
um von der endemischen Krise im eigenen Land abzulenken und den
weitverbreiteten Missmut der Menschen auf die Feinde im Ausland zu
deflektieren, damit die reaktionäre Herrschaft weiter ausgedehnt werden kann.
Die externen Bedrohungen werden als zynischer Vorwand
genutzt, um die zunehmenden Repressionen gegen das eigene Volk zu
rechtfertigen. Der Sicherheitsapparat des Regimes ist entfesselt und auf seine
politischen Gegner abgezielt: Arbeiter, Frauen und Jugendliche. Der sich
täglich vergrößernde Strom der anti-kapitalistischen Kämpfe der Arbeiterklasse
wird mit Verhaftungen, dem Erlass neuer, restriktiver Gesetze und
weitgreifenden Privatisierungen beantwortet.
Paradoxerweise hat sich
durch die Invasion des Irak der regionale Einfluss der Herrschenden im Iran
verstärkt - und führte zur Wahl der
gegenwärtigen pro-iranischen Schiah-Regierung in Bagdad. Jegliche Unterstützung
der Anti-Kriegsbewegung für das reaktionäre und repressive Regime im Iran ist
also auch indirekt eine Unterstützung der Besatzer-Regierung im Irak.
Effektiver Widerstand
gegen diesen drohenden Krieg kann nur von den militanten Kämpfen der
Arbeiterklasse und den aufkeimenden sozialen Bewegungen im Iran ausgehen.
Natürlich wollen wir Regimewechsel - sowohl im Iran als auch in den
imperialistischen Ländern. Aber wir sind uns bewusst, dass dieser Wechsel von
unten kommen muss, von den Kämpfen der Arbeiter und der sozialen Bewegungen,
wenn er zu wirklicher Freiheit führen soll.
Wir rufen alle
anti-kapitalistische Kräfte, progressive politische Gruppen und soziale
Organisationen dazu auf, sich den Aktivisten der iranischen Linke
anzuschließen, um sich den Vorhaben des Imperialismus entgegenzustellen und
praktische Solidarität zu organisieren mit der wachsenden Bewegung gegen Krieg
und Repression im Iran, an deren Spitze Arbeiter, Frauen, Studenten und
Jugendliche stehen.
Unsere Kampagne:
- Sagt Nein zum imperialistischen Krieg! Nein zum theokratischen
Regime!
- Fordert den
sofortigen und bedingungslosen Abzug aller amerikanischen und britischen
Truppen aus dem Golf
- Unterstützt
alle progressiven und demokratischen Kämpfe gegen Armut und Repression im Iran
- Unterstützt
den Kampf für Sozialismus, Demokratie und die Selbstverwaltung der Arbeiter im
Iran
- Setzt sich
für einen nuklearwaffenfreien Nahen Osten in einer nuklearwaffenfreien Welt ein
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